Kommen Sie zum OpenLabDay am 25. März 2020 in Stuttgart!

Bei diesem kostenlosen Event am Fraunhofer IPA in Stuttgart erfahren Sie alles über das Industrie 4.0 Projekt RoboShield und sein Schwesterprojekt CyberProtect. Neben der Vorstellung der Projekte und Vorträgen zum Thema Industrie 4.0 bietet sich Ihnen vor allem die Möglichkeit mit Experten des KIT, des Fraunhofer IPA, des Fraunhofer IOSB und des FZI ins Gespräch zu kommen und den aktuellen Stand des Projekts in Form entwickelter Anwendungen und Demonstratoren in Augenschein zu nehmen. Informationen zum QuickCheck-Programm, in dessen Rahmen Sie sicherheitrelevante Anwendungsfälle und -probleme in Ihrem Unternehmen untersuchen lassen können, runden das Programm ab. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Safety

Damit Arbeiter und Roboter in einem gemeinsamen Arbeitsbereich ohne Schutzzaun (zusammen)arbeiten können, ist eine sichere Bestimmung der Position des Arbeiters und eine Planung der Bewegung des Roboters unter Berücksichtung dieser Position nötig. Dadurch wird es möglich, das Anfahren von Bereichen zu vermeiden, in denen sich der Arbeiter aktuell aufhält, und so zu verhindern, dass dieser durch den Roboter verletzt wird.

Ein schlüssiges Sicherheitskonzept ist für flexible und zugleich wirtschaftliche Produktionsanlagen unabdingbar. Unterstützung zu allen Aspekten der Sicherheit erhalten Unternehmen nun im Projekt RoboShield.

Handlungsbedarf besteht durch die stetig steigenden Anforderungen an moderne Produktionsanlagen im Zuge der Digitalisierung und Industrie 4.0. Dabei ist eine zentrale Herausforderung, um eine Anlage überhaupt in Betrieb nehmen zu können, deren Sicherheit. Ein Kernaspekt ist hierbei, dass die Komponenten der Anlage, wie zum Beispiel Roboter, niemanden verletzen und ISO- bzw. CE-konform sind. Neben diesem Gebiet - der funktionalen Sicherheit (Safety) - haben sich in den letzten Jahren auch die Privatheit (Privacy) zur Wahrumg das Rechts der Mitarbeiter auf informationelle Selbstbestimmung sowie die IT-Sicherheit (Security) aufgrund aktueller Cyberangriffe auf Produktionsanlagen als wichtig erwiesen.

Das Ziel des Projekts RoboShield - in Kooperation mit dem Projekt CyberProtect - ist es daher, Herstellern, System-Integratoren und Endanwendern von industriellen Automatisierungstechniken zu ermöglichen, sich den rapide wandelnden Marktveränderungen anzupassen und dabei die Sicherheit der Produktionsanlage sicherzustellen. Dabei werden die Forschungsarbeiten zu Safety, Security und Privacy neue Applikationen ermöglichen, insbesondere in kleinen und mittelständischen Unternehmen.

Jetzt für Quick-Check hier bewerben!

Reichen Sie konkrete Fragestellungen oder Projektideen zur Sicherheit in der Entwicklung oder im Betrieb von Produktionsanlagen als Unternehmen ein. Die Deadline für die nächste Ausschreibung ist am 29.11.2019, die übernächste am 03.04.2020.

Kommende Veranstaltungen

Mittwoch, den 25 März 2020

3. OpenLabDay

Fraunhofer IPA (Nobelstraße 12, 70569 Stuttgart)


„Schutz eines Menschen vor Gefährdungen durch Funktion und Fehlfunktion eines technischen System." Der Begriff „Safety“ umfasst die Abwehr von unwillentlichen Bedrohungen, wie sie durch zufällige Ereignisse (bspw. Erdbeben) oder Unachtsamkeit (bspw. bei der Entwicklung oder dem Betrieb von Systemen) entstehen.

„Schutz eines Systems vor Fehlverhalten, das die informationelle Selbstbestimmung von Menschen gefährdet." Der Begriff „Privacy" bezieht sich auf den Schutz vor Bedrohungen gegen Persöhnlichkeitsrechte bzw. personenbezogene Daten. Das Ziel ist neben dem Schutz vor aktiven Angriffen wie bei der „Security" auch der Schutz vor unbeabsichtigten Bedrohungen personenbezogener Daten, die durch Unachtsamkeit entstehen können. Hierzu werden im Rahmen der Systementwicklung frühzeitig entsprechende Leitlinien und Schutzmaßnahmen entworfen.

„Schutz eines Systems vor absichtlichen Angriffen durch Menschen." Der Begriff „Security" umfasst den Schutz vor aktiven, intelligenten Angreifern. Diese können je nach Zielsetzung in schadensorientierte und gewinnorientierte Angreifer eingeteilt werden; bei der Entwicklung entsprechender Modelle und Schutzprozesse muss diese Aufteilung zwingend berücksichtigt werden.